Vorlesewettbewerb 2008/2009: Schulsieger Dion Lamont überzeugte alle Jurymitglieder

Am Dienstag, den 02.12.08 fand während der fünften und sechsten Stunde in der Schulbücherei der Vorlesewettbewerb statt. Im Vorfeld hatten sich alle SchülerInnen der sechsten Klassen mit Hilfe ihrer DeutschlehrerInnen (G. Rupp, C. Boehme, V. Rick, S. Beck, C. Fuchs, C. Pilgrim, M. Braun, I. Stepanjan, I. Wetzel und H. Tomic) darauf vorbereitet, passende Bücher gesucht und das Vorstellen und Vorlesen geübt. Innerhalb weniger Wochen waren diejenigen gefunden, die die jeweilige Klasse vertreten sollten.


Ins Rennen geschickt wurde für die 6a Klaudija Cismar-Marx, für die 6b Dion Lamont, für die 6c Julia Waßermann, für die 6d Lena Sachs, für die 6e Leyla Isik, für die 6f Maurice Geck, für die 6g Ann-Kathrin Pulver und für die 6h Jonas Endres.

Der Jury, zu der I. Burow-Hilbig, E. Kuhl-Koch, H. Werner und R Kockelmann gehörten, wurden Auszüge aus Büchern wie „Krabat“, „Mio, mein Mio“, „Das magische Baumhaus“ oder „Emily“ geboten. Auch wenn aufmunternde Worte gesprochen wurde und Schokolade als Nervennahrung bereit standen, herrschte eine kribbelige Atmosphäre und knisterne Spannung. Alle Teilnehmer gaben ihr Bestes, lasen, was das Zeug hielt und wurden unterstützt von ihrem besten Freund oder ihrer besten Freundin.

Nachdem alle gelesen hatten, zog sich die Jury zur Beratung zurück, sprach noch einmal über die besonderen Leistungen der einzelnen VorleserInnen und war sich dann aber so schnell wie noch nie einig, dass Dion Lamont mit seiner spannend gestalteten Vorstellung und Lesung aus dem „Gruselbus“, in der die verschiedenen Vampire unterschiedliche lustig gruselige Stimmen erhielten, zum Schulsieger gekürt werden musste.

Dion erhielt für seine Leistung ein Buchgeschenk („Lionking“) und wir hoffen nun, dass er die ERS II beim Stadtentscheid, der irgendwann im Frühling stattfindet, würdig vertreten wird und dort genauso überzeugt wie uns am 02.12.08.

Als schöne Geschichte im Hintergrund sei erwähnt, dass Dions besondere Fähigkeiten erst vor nicht allzu langer Zeit durch die Leseförderung in der Bibliothek, durch B. Bäumler und I. Gebler-Lauer und ihre besondere Zuwendung und Förderung von SchülerInnen in Kleingruppen entdeckt worden sind.

Ruth Kockelmann 04.12.08